Erfolgreicher Auftakt: Erste Studierende starten in das duale Pflegestudium

Erste Studierende starten in das duale Pflegestudium an der carecampus Pflegeakademie

Zum Sommersemester 2026 haben die ersten Studierenden an der carecampus Pflegeakademie ihr duales Studium im Studiengang „Pflege dual (B. Sc.)“ in Kooperation mit der FH Münster aufgenommen. Seit 2025 ist die carecampus Pflegeakademie akademischer Bildungspartner der Hochschule und bietet gemeinsam den ausbildungsintegrierenden Bachelorstudiengang an.

Insgesamt 68 eingeschriebene Studierende nahmen im April an der Auftaktveranstaltung am Leonardi Campus in Münster teil. Die Teilnehmenden kommen aus unterschiedlichen Städten und pflegerischen Einrichtungen und nutzten die Gelegenheit, sich kennenzulernen sowie offene Fragen rund um Studium und Ausbildung zu klären. Auch hauptamtliche Lehrkräfte des Studiengangs standen für den Austausch zur Verfügung.

Drei der Studierenden absolvieren ihre Ausbildung an der carecampus Pflegeakademie im Kreis Coesfeld. Sie blicken mit Vorfreude auf die erste Präsenzwoche an der FH Münster im Juli. Im persönlichen Umfeld der Studierenden wird das duale Studienangebot durchweg positiv aufgenommen. Viele zeigen sich überrascht darüber, dass sich eine Pflegeausbildung und ein Studium parallel miteinander verbinden lassen und sehen darin eine zukunftsweisende Entwicklung für den Pflegeberuf.

Der Studiengang „Pflege dual (B. Sc.)“ ist auf eine Regelstudienzeit von acht Semestern ausgelegt und startet jeweils zum Sommersemester. Studienort ist der Fachbereich Gesundheit der FH Münster. Das Studium ist ausbildungsintegriert und verbindet eine praktische Berufsausbildung mit einem wissenschaftlichen Hochschulstudium.

Die Kooperation zwischen der FH Münster und Pflegeschulen im Studiengang „Pflege dual“ besteht bereits seit über zehn Jahren. „Die Verzahnung zwischen Hochschule und Pflegeschulen ist besonders gut. Wir haben kurze Wege und gute Abstimmungen, die den Studierenden zugutekommen“, erläutert Laura Pützler; Lernprozessbegleiterin im Studiengang Pflege Dual an der FH Münster.

Auch die carecampus Pflegeakademie bewertet den Start des dualen Studiengangs sehr positiv. „Wir freuen uns sehr, dieses Angebot an unserer Akademie etablieren zu können. Es richtet sich besonders an leistungsstarke Auszubildende und trägt dazu bei, die Akademisierung der Pflege weiter voranzubringen“, erklären Franziska Nacke und Birgit Leuderalbert von der carecampus Pflegeakademie.

Der duale Studiengang vereint wissenschaftlich fundierte Inhalte mit intensiver Praxiserfahrung. Absolventinnen und Absolventen erwerben sowohl den Berufsabschluss als Pflegefachperson als auch einen international anerkannten Bachelorabschluss. Dadurch eröffnen sich vielseitige berufliche Perspektiven – von verantwortungsvollen Aufgaben in der direkten Patientenversorgung bis hin zu weiterführenden akademischen Qualifizierungswegen.

Interessierte junge Menschen, die aktuell vor der Entscheidung stehen, welchen beruflichen Weg sie nach dem Schulabschluss einschlagen möchten, können sich jederzeit bei der carecampus Pflegeakademie über das duale Studium informieren und individuell beraten lassen.

Weitere Informationen: www.carecampus.de und Pflege – duale Variante | FH Münster

Stimmen der Studierenden

Safya Alptekin-Durmus, 39 Jahre, Auszubildende der Marien-Stift in Havixbeck:

„Die Möglichkeit, während der Ausbildung zu studieren und gleichzeitig Geld zu verdienen, hat mich sehr überzeugt. Besonders wichtig war für mich auch die Unterstützung durch den carecampus, meinen Ausbildungsträger sowie die FH. Diese Kombination hat letztlich den Ausschlag gegeben, diesen Schritt zu gehen.“

Carolin Borgert, 20 Jahre, Auszubildende der Christophorus-Kliniken in Coesfeld:

„Ich möchte mich persönlich weiterentwickeln und mein Wissen erweitern. Das Studium bietet die Chance, über die Ausbildung hinauszugehen und neue Perspektiven in der Pflege kennenzulernen. Ich finde es gut, dass ich diese Möglichkeit am carecampus habe.“

Lea Hanning, 19 Jahre, Auszubildende der Christophorus-Kliniken in Coesfeld

„Mich interessiert besonders die Verbindung von Praxis und Forschung. Es ist spannend, das Gelernte direkt im Berufsalltag umzusetzen. Außerdem freue ich mich darauf, Kommilitoninnen und Kommilitonen aus verschiedenen Städten und unterschiedlichen pflegerischen Settings kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen.“

Qualifizierte Pflegekräfte aus dem Ausland

Fachkräfte aus dem Ausland erzählen, warum sie sich für eine Pflegeausbildung in Deutschland entschieden haben

Immer mehr Menschen aus dem Ausland entscheiden sich für eine Ausbildung in Deutschland. Die carecampus Pflegeakademie ermöglicht in Kooperation mit Trägern für die praktische Ausbildung zur Pflegefachkraft und Pflegefachassistenz und dem Fachdienst Integration & Migration des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld Menschen aus dem Ausland einen strukturierten und sicheren Start in Beruf und Alltag.

Die beiden Auszubildenen Gedeon Assogba aus Benin in Afrika und Rena Stanly aus Thiruvananthapuram in Indien berichten, was sie dazu bewegt hat, eine Pflegeausbildung im Kreis Coesfeld zu beginnen, und wie sie in der Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt unterstützt wurden.

Warum haben Sie sich für eine Ausbildung in Deutschland entschieden?

Gedeon Assogba: Ich habe mich für die Ausbildung in Deutschland entschieden, weil das duale System hier eine einzigartige Kombination aus Theorie und Praxis bietet, die in meinem Heimatland so nicht verfügbar ist. Ich wollte mich beruflich neu orientieren und etwas Sinnvolles mit Menschen machen, das mir gute Zukunfts- und Entwicklungschancen bietet. In Deutschland sehe ich die Möglichkeit, eine anerkannte Ausbildung zu absolvieren, in einem gut organisierten System zu arbeiten und mir langfristig eine stabile berufliche Perspektive mit weiteren Qualifikationen aufzubauen.

Rena Stanly: Ich habe mich für eine Ausbildung in Deutschland entschieden, weil ich die Möglichkeit eines dualen Studiums sehr attraktiv finde. Hier kann ich theoretisches Wissen an der Hochschule direkt mit praktischen Erfahrungen im Krankenhaus verbinden – es ist wie eine praxisnahe Ausbildung, bei der ich das Gelernte sofort anwenden kann. Außerdem wollte ich meine Fähigkeiten auf internationalem Niveau weiterentwickeln und neue berufliche Perspektiven kennenlernen. Diese Kombination bereitet mich optimal auf meine berufliche Zukunft vor und hilft mir, sowohl fachlich als auch persönlich zu wachsen.

Wie wurden Sie in der Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt (Preboarding) unterstützt?

Gedeon Assogba: Nachdem ich mich bei der carecampus Pflegeakademie beworben und eine Schulplatzzusage erhalten hatte, haben die Schule und der Fachdienst Integration & Migration einen passenden Ausbildungsplatz für mich gesucht. Außerdem haben sie den Antrag für das beschleunigte Visumverfahren übernommen. So konnte ich schnell aus Benin nach Deutschland reisen und meine Ausbildung beginnen.

Rena Stanly: Während der Vorbereitung habe ich viel über die deutsche Kultur, den Pflegeberuf, die Menschen und den Lebensstil gelernt. Besonders hilfreich war die Vorbereitung in meiner Heimat, die durch eine Kooperation meiner Sprachschule mit den Christophorus Kliniken möglich wurde. Ich bekam alle wichtigen Informationen zur Krankenversicherung, zum Bankkonto, zur Wohnung und meiner Ausbildung. Mein Ausbildungsträger und die carecampus Pflegeakademie haben mich auch nach der Ankunft in Deutschland weiter unterstützt. Das Preboarding hat mir Sicherheit gegeben und den Einstieg in Deutschland deutlich erleichtert.

Was gefällt Ihnen am Pflegeberuf besonders?

Gedeon Assogba: Am Pflegeberuf gefällt mir besonders der direkte Kontakt zu Menschen. Ich kann ihre Lebensgeschichten hören und aktiv zu ihrem Wohlbefinden beitragen. Außerdem schätze ich die Vielfalt des Berufs: Jeder Tag ist anders und bietet neue Lernmöglichkeiten.

Rena Stanly: Am Pflegeberuf gefällt mir besonders, dass ich Menschen im Alltag helfen und sie unterstützen kann. Die Arbeit im Team, die Verantwortung für PatientInnen und die Möglichkeit, täglich Neues zu lernen, machen den Beruf sehr erfüllend. 

Die carecampus Pflegeakademie im Kreis Coesfeld bietet Pflegebildung an den Standorten in Coesfeld und Dülmen. Ein engagiertes und innovatives Team aus 30 hauptamtlichen Mitarbeitenden begleitet die Auszubildenden individuell und unterstützt sie auf ihrem persönlichen Weg in den Pflegeberuf. Insgesamt stehen 350 modern ausgestattete Ausbildungsplätze zur Pflegefachperson sowie in der Pflegefachassistenz zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch berufliche Fort- und Weiterbildungen für Mitarbeitende in der Pflege. Die carecampus Pflegeakademie steht für wissenschaftsbasierte und werteorientierte Bildungsangebote, praxisnahe Qualifizierung und die nachhaltige Stärkung professioneller Pflege.

Gedeon Assogba absolviert seit Dezember 2024 seine Ausbildung zum Pflegefachmann. Er kommt aus Benin in Westafrika

Rena Stanly begann ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau im Dezember 2025. Sie kommt aus Thiruvananthapuram in Indien.

Individuelle Unterstützung für Auszubildende in der Pflege

Jeder Vierte bricht Ausbildung ab

Coesfeld/Dülmen. Die Anforderungen an die Ausbildung in der Pflege verändern sich: Auszubildende bringen heute zunehmend unterschiedliche Bildungsbiografien, soziale Hintergründe und kulturelle Erfahrungen mit. Zudem entscheiden sich immer mehr Menschen aus dem Ausland für eine Pflegeausbildung in Deutschland. Diese Vielfalt ist eine große Chance – erfordert jedoch auch passgenaue Unterstützungsangebote über die fachliche Ausbildung hinaus.

Mit campusCare erweitert der carecampus sein Angebot gezielt um individuelle Förder- und Begleitmaßnahmen. Ziel ist es, Auszubildende bestmöglich zu unterstützen, ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen und sie auf ihrem Weg in den Pflegeberuf nachhaltig zu stärken.

Ein zentraler Bestandteil ist das sozialpädagogische Coaching. Hier erhalten Auszubildende individuelle Unterstützung bei persönlichen Herausforderungen – etwa bei sozialen oder familiären Problemen, finanziellen Sorgen, psychischen Belastungen oder gesundheitlichen Einschränkungen. Die Beratung erfolgt vertraulich, persönlich und direkt vor Ort durch regelmäßige Sprechstunden an beiden Schulstandorten sowie Formate der sozialen Gruppenarbeit in den Kursen. Das Angebot durch erfahrene Sozialpädagoginnen des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld durchgeführt.

Ergänzend dazu bietet das Mental Health Coaching gezielte Unterstützung im Bereich der psychischen Gesundheit. Auch hier stehen individuelle Beratung und Begleitung im Mittelpunkt, um Auszubildende in herausfordernden Lebenslagen zu stärken und zu stabilisieren. Christiane Mathmann, pädagogische Mitarbeiterin an der carecampus Pflegeakademie, hat hierzu eigens eine Ausbildung zum Mental Health Coach absolviert und stimmt ihre Arbeit eng mit den Sozialpädagoginnen ab.

Ein weiterer Baustein ist die Sprachförderung für Auszubildende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Unter dem Motto „Deutsch ist nicht Deine Muttersprache? Kein Problem!“ werden verschiedene berufs- und ausbildungsbezogene Angebote an beiden Schulstandorten bereitgestellt – praxisnah orientiert an Unterrichtsinhalten und typischen Situationen im Pflegealltag.

Aktuell im Aufbau befindet sich zudem ein individuelles Lerncoaching für die Auszubildenden. Hierzu werden an beiden Ausbildungsstandorten Pädagogische Mitarbeiterinnen zum systemischen Lerncoach ausgebildet und sollen zukünftig die Auszubildenden noch besser dabei unterstützen, ihre Lernkompetenzen weiterzuentwickeln und ihre Selbstwirksamkeit zu stärken, um nachhaltige Lernerfolge zu ermöglichen.

Mit campusCare wird eine ganzheitliche Begleitung der Auszubildenden sichergestellt: Sie werden auf ihrem individuellen Lern- und Ausbildungsweg – von den ersten Ausbildungstagen bis zum erfolgreichen Abschluss – kontinuierlich unterstützt. Auch in schwierigen Situationen stehen verlässliche Ansprechpartner zur Seite“, berichtet Birgit Leuderalbert, Akademieleitung der carecampus Pflegeakademie. So entsteht ein unterstützendes Umfeld, das Sicherheit und Orientierung bietet, persönliches Wachstum ermöglicht und dazu beiträgt, die Ausbildung erfolgreich zu meistern – als stabile Grundlage für den weiteren beruflichen Weg in der Pflege.

Luisa Growe (Sozialpädagogin), Christiane Mathmann (Dozentin und Mental Coach) und Akademieleiterin Birgit Leuderalbert (von links) im neu gestalteten Rückzugsraum für die Auszubildenden.

Abschlussfeier des Ausbildungskurses 23_04 der generalistischen Pflegeausbildung am carecampus

„Einer für alle – alle für einen.“

Unter diesem Motto feierte die carecampus Pflegeakademie im Kreis Coesfeld den erfolgreichen Abschluss des Ausbildungsganges „Generalistische Pflegeausbildung“ des Kurses 23_04. Sieben engagierte Absolventinnen und Absolventen haben nach drei intensiven Ausbildungsjahren ihre staatliche Abschlussprüfung bestanden und stehen nun bereit, Verantwortung für die ihnen anvertrauten Menschen zu übernehmen.

Die frisch examinierten Pflegefachkräfte werden künftig Pflegeempfänger in unterschiedlichen Lebenssituationen unterstützen, beraten und begleiten – sowie Angehörige anleiten und in anspruchsvollen Pflegeprozessen professionell zur Seite stehen.

Gerade in Zeiten des demographischen Wandels zeigt sich die Bedeutung dieser Ausbildung besonders deutlich. Wie jüngst in der Presse zu lesen war, wird die Zahl der Pflegebedürftigen im Kreis Coesfeld bis zum Jahr 2050 voraussichtlich um rund 46 Prozent steigen. Dies unterstreicht: Jede einzelne neue Pflegefachkraft wird dringend gebraucht – nicht nur aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz, sondern vor allem aufgrund ihres menschlichen Engagements.

Die carecampus Pflegeakademie gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich und wünscht ihnen für ihren beruflichen Weg viel Erfolg und Erfüllung.

Auflistung der TN und Träger:
Tatjana Golub – VICA, Heike Klabunde – VICA, Tran Thanh Truc Le – Caritas-Sozialstation Lüdinghausen, Finn Pohl – Christophorus-Kliniken, Luca André Reinhardt – St. Laurentius-Stift, Ruth Rüther – Christophorus-Kliniken – Schwerpunkt Pädiatrie, Ina Weßels – St. Laurentius-Stift

Gib hier deine Überschrift ein

Anästhesie-Ultraschallkurs an der carecampus Pflegeakademie

carecampus unterstützt Träger der praktischen Pflegeausbildung beim internationalen Recruiting von Auszubildenden

carecampus unterstützt Träger der praktischen Pflegeausbildung beim internationalen Recruiting von Auszubildenden

Um dem wachsenden Fachkräftemangel in der Pflege nachhaltig zu begegnen, erweitert carecampus sein Angebot um eine strukturierte Unterstützung beim internationalen Recruiting von Auszubildenden aus dem Ausland. Die Dienstleistung richtet sich an Träger der praktischen Ausbildung und wird in Kooperation mit dem Fachdienst für Integration und Migration des Caritasverbandes Coesfeld angeboten.

Das Angebot umfasst die Sichtung eingehender internationaler Bewerbungen, die Durchführung eines ersten Online-Bewerbungsgesprächs sowie die Begleitung im Anerkennungs- und Visaverfahren. Ziel ist es, Träger der praktischen Ausbildung zu entlasten und einen transparenten, professionellen Bewerbungsprozess sicherzustellen.

Für die beteiligten Ausbildungsträger entstehen ebenso wie für die Auszubildenden keinerlei Kosten. Dies entspricht dem Werteverständnis von carecampus, das für Fairness, Transparenz und verantwortungsbewusste Zuwanderung steht. Daher arbeitet carecampus bewusst nicht mit Vermittlungsagenturen zusammen, die internationalen Bewerberinnen und Bewerbern häufig hohe Vermittlungsgebühren abverlangen.

„Wir sind sehr froh, dass wir mit dem Fachdienst für Integration & Migration des Caritasverbandes einen kompetenten Partner haben, der uns in dieser wichtigen Aufgabe unterstützt“, berichtet Akademieleitung Birgit Leuderalbert. Der Fachdienst Integration & Migration des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld  verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Integrations- und Migrationsarbeit und bringt fundierte Kenntnisse zu rechtlichen, bürokratischen sowie kulturellen und interkulturellen Herausforderungen mit. Bereits im Dezember 2024 konnten 16 durch den Fachdienst vermittelte ausländische Auszubildende an der carecampus Pflegeakademie aufnehmen.

Wesentlich ist zudem eine klare Rollenverteilung:
Das Onboarding in Deutschland, einschließlich Unterstützung bei der Wohnungssuche, der Orientierung vor Ort und dem Ankommen im neuen Umfeld, liegt weiterhin in der Verantwortung der Träger der praktischen Ausbildung. carecampus sorgt dabei für eine verlässliche Begleitung im Vorfeld, um einen reibungslosen Start zu ermöglichen.

„Um dem zukünftigen Fachkräftemangel in der Pflege wirksam zu begegnen, braucht es qualifizierte Zuwanderung. Unser Ziel ist es, Träger der praktischen Ausbildung zu unterstützen und gleichzeitig einen fairen Weg für internationale Bewerberinnen und Bewerber zu schaffen“, betonen carecampus und der Fachdienst für Integration & Migration.

Mit diesem neuen Angebot leistet carecampus mit Unterstützung durch den Fachdienst für Integration und Migration des Caritasverbandes einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und stärkt zugleich die Integrationschancen junger Menschen, die in Deutschland eine berufliche Zukunft suchen.

Weiße Wände werden zu Blickfängen

Fotoausstellung des Fotostammtisches 2.0 in der carecampus Pflegeakademie

Wo zuvor schlichte weiße Wände dominierten, ziehen nun ausdrucksstarke Fotografien die Blicke auf sich: Die carecampus Pflegeakademie in Coesfeld ist derzeit Ausstellungsort für Arbeiten des Fotostammtisches 2.0. Mit der Fotoausstellung halten neue Perspektiven Einzug in die Flure der Akademie – und machen eindrucksvoll sichtbar, was Fotografie leisten kann: beobachten, erzählen, irritieren und berühren.

Der Fotostammtisch 2.0 ist ein Zusammenschluss fotobegeisterter Menschen aus Coesfeld. In regelmäßigen Treffen stehen gemeinsames Fotografieren, fachliches Fachsimpeln und der Austausch über Technik, Bildsprache und persönliche Handschriften im Mittelpunkt. Ziel der Gruppe ist es, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu inspirieren und die Freude an der Fotografie zu teilen.

Im carecampus ist nun eine Auswahl von Fotografien aus der dritten Ausstellung des Fotostammtisches zu sehen, die im vergangenen Jahr entstanden ist. „Wir sind sehr dankbar für die Leihgabe dieser eindrucksvollen Fotos hier in unseren Räumen“, sagt Akademieleiterin Birgit Leuderalbert. Bereits jetzt gebe es zahlreiche positive Rückmeldungen von den Auszubildenen in der Pflege und den Kursteilnehmenden in der Fort- und Weiterbildung. Die Bilder seien echte Hingucker und würden zum Verweilen, Entdecken und zum Gespräch anregen.
Die Fotoausstellung des Fotostammtisches 2.0 ist während der regulären Öffnungszeiten der carecampus Pflegeakademie, An der Kupferstraße 10 in Coesfeld, zu sehen.

 

 

Erfolgreicher Abschluss: 16 Pflegefachkräfte qualifizieren sich zu Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern

16 engagierte Pflegefachkräfte haben erfolgreich die berufsbegleitende Weiterbildung zur Praxisanleitung abgeschlossen

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurden ihnen ihre Zertifikate überreicht, die sie für diese verantwortungsvolle Rolle in der Ausbildung des Pflegenachwuchses qualifizieren.

Zuvor stellten die neuen Praxisanleitenden ihre Präsentationen zu den Themen wie „Selbstfürsorge und Resilienz“, „Erst,- Zwischen und Abschlussgespräche“, „Konfliktgespräche führen“ und „Motivation fördern“ vor den geladenen Gästen aus den verschiedenen Pflegeeinrichtungen vor. Anschließend fand ein reger Austausch zwischen Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern bei Sekt und Fingerfood mit den Gästen in der Aula der Akademie statt.

Die Bedeutung der Praxisanleitung in der heutigen Pflegeausbildung ist enorm. Gemäß dem Pflegeberufegesetz (PfBG) müssen Auszubildende mindestens 10 Prozent ihrer praktischen Ausbildungszeit strukturiert und geplant angeleitet werden. Die Absolventinnen und Absolventen sind nun bestens darauf vorbereitet, Auszubildende in ihrem Arbeitsalltag professionell zu begleiten, anzuleiten und die Qualität der Ausbildung in ihren jeweiligen Einrichtungen zu sichern.

Die Weiterbildung umfasste insgesamt 300 Stunden theoretischen und praktischen Unterrichts, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Wissen in berufspädagogischen, pflegewissenschaftlichen und rechtlichen Themen vertieften. „Die Rolle der Praxisanleiter ist entscheidend für die Qualität der zukünftigen Pflegefachkräfte“, betonte Frau Leuderalbert, Akademieleitung an der carecampus Pflegeakademie im Kreis Coesfeld.  ‚Wir sind stolz auf das Engagement und die Motivation unserer Absolventinnen und Absolventen, die sich dieser wichtigen Aufgabe stellen.“

Die frisch qualifizierten Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sind nun berechtigt, in ihren jeweiligen Einrichtungen die praktische Anleitung von Auszubildenden zu übernehmen und diese auf dem Weg zu qualifizierten Pflegefachkräften zu unterstützen.

Frau Leuderalbert (Akademieleitung) und Frau Christof (Kursleitung) gratulierten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu diesem wichtigen Karriereschritt und wünschen ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer neuen Aufgaben.

Auch im Januar startet am carecampus eine weitere Weiterbildung zur Praxisanleitung in der Pflege. Weitere Informationen unter www.care-campus.de

„Ziel erreicht – bereit für neue Wege „

Unter dem Motto „Ziel erreicht – bereit für neue Wege“ feierten 25 Absolventinnen und Absolventen Ende September den erfolgreichen Abschluss

Gemeinsam beendeten sowohl der Kurs C-PFA 24_10 in Coesfeld zur Pflegefachassistenz als auch der Kurs D 22_10 in Dülmen zur Pflegefachkraft ihre intensive Ausbildungszeit und blickten in feierlicher Atmosphäre auf die vergangenen Monate und Jahre zurück.

Die Einrichtungs- und Akademieleitungen und das Dozententeam würdigten in ihren Ansprachen nicht nur die fachliche Leistung, sondern auch den persönlichen Einsatz der Teilnehmenden. „In der Pflege geht es nicht nur darum, Menschen zu versorgen, sondern immer wieder neue Wege zu finden – Wege, die individuell, menschlich und verantwortungsvoll sind“, betonte die Akademieleitung.

Das Motto „“Ziel erreicht – bereit für neue Wege“ zog sich wie ein roter Faden durch die Feier. Die Absolventinnen und Absolventen berichteten von ihren Ausbildungserfahrungen, die sie durch Herausforderungen, Teamarbeit und persönlichen Ehrgeiz zum Ziel führten. Der gemeinsame Abschluss machte deutlich, dass Pflege nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung ist, die Menschen verbindet.

Mit dem Bestehen der Prüfungen eröffnen sich für die frisch gebackenen Pflegefachassistentinnen, Pflegefachassistenten und Pflegefachpersonen vielfältige Perspektiven in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Diensten. Der steigende Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal macht ihre Ausbildung zu einem wichtigen Baustein für die Zukunft der Pflege.

Die Absolventinnen und Absolventen sind sich einig: Der Weg mag anspruchsvoll gewesen sein – doch er hat sich gelohnt.

Ihren Abschluss haben gemacht:

Kurs D 22_10 – Pflegefachpersonen

Christophorus-Kliniken – Viktoria Beichel, Anna Holling, Laureen Jöbgen, Sean Pohl, Judith Wessendorf

St. Laurentius-Stift Coesfeld – Vincent Gerding

St. Elisabeth-Stift – Michell Marczewski

VICA Die ambulante Pflege – Bettina Reinecke

Stift Tilbeck – Rosa Weinberg

 

Kurs C-PFA 24_10 – PflegefachassistentInnen

Christophorus-Kliniken – Rojda Abdi, Ivonne Brathe Juliane Demling, Daniela Freydt, Anja Heitmann, Luzia Kaup

Altenwohnheim St. Pankratius Gescher – Lyna Marcela Afanador Castro

Caritas-Sozialstation Dülmen – Julia Badinksi-Jasper, Jasmin Benekenstein, Celina Karau

Seniorenstift Alte Weberei Coesfeld – German Bolt

St. Laurentius-Stift Coesfeld – Sabine Bruchhausen

St. Katharinen-Stift Coesfeld – Carolin Esser

BHD Seniorenwohnanlage Lette – Birgit Moral

Marienstift Droste zu Hülshoff Havixbeck – Rahel Muschner

Annengarten Seniorenwohnanlage Buldern – Leonie Sahm

Fünf Jahre Pflegeausbildung unter einem Dach

Fünf Jahre Pflegeausbildung unter einem Dach

(Allgemeine Zeitung 24.08.2025
Extra Ausgabe: „Weiter mit Bildung“)

Seit fünf Jahren ist die carecampus Pflegeakademie ein fester Bestandteil der Bildungslandschaft im Kreis Coesfeld. Mit der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung im Jahr 2020 schlossen sich die Krankenpflegeschule der Christophorus-Kliniken Coesfeld und das Caritas-Fachseminar für Altenpflege in Dülmen zusammen, um ihre Kräfte zu bündeln und die neue Ausbildung gemeinsam zu gestalten. „Heute blicken wir auf eine Pflegeausbildung, die sich durch hohe Qualität, eine verlässliche Begleitung der Auszubildenden und eine lebendige Vielfalt in den Kursen auszeichnet“, sagt Akademieleiterin Birgit Leuderalbert.

In der carecampus Pflegeakademie wird die Generalistik gelebt: In jedem Ausbildungskurs lernen Auszubildende mit unterschiedlichen Vertiefungsschwerpunkten – ob Akutpflege, Altenpflege, Kinderkrankenpflege oder Psychiatrie – Seite an Seite. Dieser Austausch ermöglicht vielfältige Einblicke und fördert das Lernen voneinander. Die Auszubildenden werden auf ihrem individuellen Weg eng begleitet – von sozialpädagogischem Coaching bei persönlichen Herausforderungen bis hin zu individueller Lernförderung, um das Ausbildungsziel sicher zu erreichen.

Für alle, die ihre berufliche Entwicklung in der Pflege weiter ausbauen möchten, gibt es ab dem Sommersemester 2026 ein besonderes Angebot: In Kooperation mit der Fachhochschule Münster wird ein ausbildungsintegrierendes Studium ermöglicht – parallel zur Ausbildung und mit direktem Weg zu einem akademischen Abschluss, berichtet die Akademieleiterin.

Statements Auszubildende

Frau Lippelt:

Was gefällt Dir an der Pflegeausbildung/carecampus besonders gut?
Die Dozenten kommunizieren mit den Auszubildenden auf Augenhöhe, bereiten uns gut auf die Prüfungen und die Praxis vor und stehen uns bei Problemen in der Praxis zur Seite. Mir gefällt, dass ich viele Bereich sehe und viele Erfahrungen sammeln kann.

Was hätte ich gerne vorher gewusst?
Dass wir als Auszubildende nach der Ausbildung weitere Fort- & Weiterbildungen machen müssen, und nicht direkt nach der Ausbildung fertig ausgebildet sind.

Hr. Averkamp

Was gefällt Dir an der Pflegeausbildung/carecampus besonders gut?
Mir gefällt die Möglichkeit in viele verschiedene Bereiche der Pflege reinschnuppern zu können. Der Wechsel aus Theorie und Praxis ist gut. So kann man sich immer auf einen Bereich konzentrieren, also entweder Schule oder Praxis. Man lernt viel dazu, auch was die Sicht auf das eigene Leben angeht und auch kleine Dinge des Lebens wertzuschätzen.

Was hätte ich gerne vorher gewusst?
Dass alle Praxiseinsätze gleich gewertet werden und keine differenzierte Beurteilung stattfindet. Das man teilweise auf unerwartete Probleme in der Praxis trifft.